Induktive Schmelzanlagen
statt herkömmlicher Schmelzöfen

Illustration Schmelzen mit induktiver Erwärmung

Das Schmelzen von Aluminium, Stahl und anderen Metallen ist einfacher denn je. Mit induktiven Schmelzöfen macht das Verfahren einen großen Sprung in Richtung Ressourceneffizienz und Arbeitsplatzqualität.

Unsere Himmelwerk Schmelzanlagen haben wir dabei speziell für den Aufschluss von metallischen Proben entwickelt.

Die Vorteile sind auch hier die sehr schnelle, zeitlich begrenzte Erwärmungszeit und das dadurch angenehme Arbeitsklima. Dabei ist die Arbeitssicherheit bei induktiven Schmelzöfen immer gegeben.

Wo kommt der induktive Schmelzofen zum Einsatz?

Qualitätssicherung in Laboren
Unsere Himmelwerk Schmelzanlagen sind auf das Wesentliche reduziert, sodass sie flexibel in jedem Labor und jeder Fertigung eingesetzt werden können. Dabei haben wir die Anforderungen an die Arbeitsplatzsicherheit, die beim Aufschmelzen von Metall erforderlich sind, nicht vernachlässigt. Auch die intuitive Bedienung der Anlage und die manuelle Bedienbarkeit sind für Labore eine wichtige Eigenschaft. Daher finden unsere Schmelzanlagen Anwendung bei vielen Herstellern in der Stahl- und Metallurgiebranche, aber auch bei der herstellerunabhängigen Qualitätssicherung von metallischen Legierungen.

Ihr Prozess

Induktive Schmelzanlagen für die Industrie

Ob für Ihr Labor oder für Ihre Produktion – wir entwickeln die passende Induktionslösung für Ihre Schmelzverfahren.

Zwei Mitarbeiter vor Anlage
Zwei Mitarbeiter an Whiteboard

Unser Service

Die Zukunft im Blick

Wir sind nicht nur verlässlich an Ihrer Seite, wenn es um Reparaturen und Wartung geht. Auch die Weiterentwicklung von Lösungen sprechen wir an.

Sprechen sie uns an

Mitarbeiterin mit Headset in modernem Büro – symbolisiert Kundenservice und persönliche Beratung.
Person im Gespräch in heller Büroumgebung – symbolisiert Kundenkontakt und persönliche Beratung.
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Schmelzen MIT
INDUKTIVEN SCHMELZÖFEN
– EIN EINBLICK

INDUKTIONS-TIEGELÖFEN​

Die Anwendung induktiver Schmelzöfen hat immer große Vorteile in der Metallindustrie. Denn Induktionserwärmung hat eine große Aufheizgeschwindigkeit, wodurch ein hoher Durchsatz entsteht. Die genaue Temperatureinstellung schont den Energieverbrauch und unnötige Überhitzung wird vermieden. Das wiederum führt zu geringerem Abbrand mit Einsparungen beim Metalleinsatz gegenüber herkömmlichen Öfen. Bei induktiven Tiegelöfen kommt es durch die Badbewegung zu einer homogenen Schmelze. Da örtliche Überhitzung vermieden wird, ist der Abbrand gering und Material wird eingespart. Die Legierungszusammensetzung kann sehr genau eingestellt werden wie auch die Temperatur. Auch bei billigem Ersatzmaterial wie Schrott und Späne erreicht man mit induktiver Schmelze eine gute Qualität im Bezug auf Porenfreiheit und Festigkeit. Da relativ große Leistungen und große Tiegelinhalte möglich sind, eignet sich die Induktionstechnik auch für die Massengusserzeugung in Graugießereien.

INDUKTIONS-RINNENÖFEN​

Induktions-Rinnenöfen unterscheiden sich von den weit verbreiteten Kupolöfen in verschiedener Hinsicht: Mit ihnen gibt es praktisch kein Silicium- und Manganabbrand mehr und nur einen sehr geringen Eisenabbrand (unter 1 %). Es sind auch keine Entschwefelungsverfahren notwendig und für Entstaubung entsteht nur ein geringer Aufwand. Das bedeutet, dass Emissionsvorgaben leichter eingehalten werden können – Umweltschutz wird damit für metallverarbeitende Unternehmen wesentlich einfacher. Der hohe Energienutzungsgrad der Induktion, die Flexibilität und die Einstellsicherheit bei der metallurgischen Nachbehandlung der Schmelze sind weitere Vorteile der hochmodernen Technologie.

Seit 1950 wurden von Himmelwerk 19.000 Hochfrequenz- und Mittelfrequenzgeneratoren in alle Welt verschickt.
Wie viel CO₂ sparen sie eigentlich pro Jahr ein? Eine Rechnung.

Annahme 1: 25 % der Generatoren sind noch in Betrieb.

Annahme 2: Sie haben im Durchschnitt eine Leistung von 6 kW und damit eine Leistungsaufnahme von 7 kW.

Annahme 3: Die Generatoren sind 8 Stunden/Tag und 5 Tage/Woche in Betrieb.

Annahme 4: Induktive Erwärmung spart bis zu 40 % Energie ein im Vergleich zu konventionellen Methoden. Gehen wir mal von 30 % aus.

Bei diesen Annahmen sieht die Rechnung so aus:

Täglicher Energieverbrauch: 8 h x 7 kW = 56 kW

Energieersparnis am Tag: 56 kWh / 0,7 = 80 kWh; 80 – 56 = 24 kWh

Gesamtersparnis am Tag: 24 kWh x 4.750 Generatoren = 114.000 kWh

Gesamtersparnis pro Jahr: 220 Arbeitstage x 114.000 kWh = 25.080.000 kWh

Umrechnungsfaktor kWh/CO₂: 1 kWh ≈ CO₂-Äquivalenzwert von 0,485 kg Strom (Quelle: Umweltbundesamt, Climate Change 15/2022)

CO₂-Einsparung pro Jahr: 25.080.000 kWh x 0,485 kg = 12.163.800 kg