Siegeln
Mit Induktiver Erwärmung

Illustration Siegeln von Verpackung

Für Siegelverfahren bietet die induktive Erwärmung gegenüber nicht-elektrischen Methoden große Vorteile. Denn wenn Behältnisse und Verpackungen von beispielsweise Nahrungsmitteln verschweißt werden, geht es immer darum, dass die Qualität der verpackten Produkte erhalten bleibt.

Beim induktiven Versiegeln wird die Energie immer nur in die leitfähige Schicht z. B. aus Aluminium eingebracht. Dort wird die erforderliche Prozesswärme erzeugt. Dass bedeutet, dass man möglicherweise störende thermische Effekte im zu verpackenden Produkt vermeidet. Gleichzeitig wird die Energie sehr gut dosiert, wodurch auch nach dem eigentlichen Siegelungsprozess keine überschüssige Restwärme negativ auf das Produkt wirken kann.

Wo kommt das Versiegeln zum Einsatz?

Induktives Tubenschweißen
In der Lebensmittel-, der Medizin- oder der Kosmetikindustrie wird das induktive Verschweißen für Tuben eingesetzt. Die Induktionsanlagen von Himmelwerk benötigen wenig Platz und lassen sich daher unkompliziert in bestehende Produktionsprozesse eingliedern. Die leichte Automatisierbarkeit der Induktionsprozesse fördert schnellste Abläufe.
Induktives Verschweißen von Kartonagen
Induktionserwärmung für das Verschweißen von Kartonagen eignet sich für alle Branchen. Dabei bedeutet die präzise Temperaturführung nicht nur, dass die Qualität der verpackten Produkte gesichert bleibt, sondern auch, dass viel Energie eingespart wird. Ressourcen werden aber auch geschont, weil der induktive Prozess noch während des Versiegelungsprozesses überprüft werden kann, wodurch sich der Ausschuss auf nahezu Null senken lässt.
Induktives Versiegeln von Flaschen, Gläsern und Kanistern
Schnelle Erwärmungszeiten, präzise Erhitzung und eine leichte Reproduzierbarkeit der induktiven Prozesse sorgen dafür, dass bei der Versiegelung von Flaschen, Gläsern und Kanistern die Abläufe effizient gestaltet werden können. Dabei sorgt die induktive Erwärmung auch für gute Arbeitsbedingungen: ein angenehmes Arbeitsklima, sichere Vorgänge und leichte, intuitive Bedienung.

Unser Prozess

Siegeln mit Induktion – wir beraten Sie

Wir zeigen Ihnen, wie Sie schnellste Taktzeiten umsetzen, die Induktion automatisiert integrieren und unterstützen Sie bei der Inbetriebnahme.

Zwei Mitarbeiter vor Anlage
Zwei Mitarbeiter an Whiteboard

Unser Service

Setzen Sie auf Wachstum

Induktive Erwärmung hat viele Vorteile für Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeitenden und die Umwelt. Nutzen Sie diese und setzen Sie ein Zeichen in Ihrer Branche.

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Mitarbeiterin mit Headset in modernem Büro – symbolisiert Kundenservice und persönliche Beratung.
Person im Gespräch in heller Büroumgebung – symbolisiert Kundenkontakt und persönliche Beratung.
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Seit 1950 wurden von Himmelwerk 19.000 Hochfrequenz- und Mittelfrequenzgeneratoren in alle Welt verschickt.
Wie viel CO₂ sparen sie eigentlich pro Jahr ein? Eine Rechnung.

Annahme 1: 25 % der Generatoren sind noch in Betrieb.

Annahme 2: Sie haben im Durchschnitt eine Leistung von 6 kW und damit eine Leistungsaufnahme von 7 kW.

Annahme 3: Die Generatoren sind 8 Stunden/Tag und 5 Tage/Woche in Betrieb.

Annahme 4: Induktive Erwärmung spart bis zu 40 % Energie ein im Vergleich zu konventionellen Methoden. Gehen wir mal von 30 % aus.

Bei diesen Annahmen sieht die Rechnung so aus:

Täglicher Energieverbrauch: 8 h x 7 kW = 56 kW

Energieersparnis am Tag: 56 kWh / 0,7 = 80 kWh; 80 – 56 = 24 kWh

Gesamtersparnis am Tag: 24 kWh x 4.750 Generatoren = 114.000 kWh

Gesamtersparnis pro Jahr: 220 Arbeitstage x 114.000 kWh = 25.080.000 kWh

Umrechnungsfaktor kWh/CO₂: 1 kWh ≈ CO₂-Äquivalenzwert von 0,485 kg Strom (Quelle: Umweltbundesamt, Climate Change 15/2022)

CO₂-Einsparung pro Jahr: 25.080.000 kWh x 0,485 kg = 12.163.800 kg