Indirekte Erwärmung
Für Metall-Kunststoff-Verbindungen

Illustration Indirektes Erwärmen eines Werkstückes

Für manche Verbindungen ist es nicht möglich bzw. nicht lohnenswert, die Materialien direkt zu erwärmen. Hier kann das Zielmaterial indirekt erwärmt werden.

Die indirekte Erwärmung geschieht durch ein metallisches Werkstück, das induktiv erhitzt wird und die Wärme weiterleitet bzw. abstrahlt an das Zielmaterial.

Dieses Verfahren eignet sich besonders für die Verbindung von Metall und Kunststoff (z. B. metallische Körper, die von Kunststoff umgeben sind). Hier entsteht durch indirektes Erwärmen des Metalls eine feste Verbindung mit dem Kunststoff, die frei von Verunreinigungen ist.

Wo kommt Indirektes Erwärmen zum Einsatz?

Herstellung von Spritzen
Bei der Fertigung von Spritzen kommt es auf saubere Metall-Kunststoff-Verbindungen an. Deshalb werden die Spritzenkanülen in die Kunststoffaufnahme eingeschmolzen. Die Kanüle wird induktiv bis zu der Temperatur erwärmt, bei der der Kunststoff der bereits platzierten Aufnahme zu schmelzen beginnt. So wird eine flüssigkeitsdichte und sterile Verbindung der Materialien erzeugt. Da die induktive Erwärmung sehr kurze Erwärmzeiten hat und leicht reproduzierbar ist, sind sehr schnelle Taktzeiten und effiziente Produktionsprozesse in der Medizintechnik möglich.

Ihr Prozess

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Zwei Mitarbeiter vor Anlage
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Verschiedene Services rund um den Entwicklungsprozess, die Finanzierung und die Wartung der Induktionsanlagen sind bei uns Standard.

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Seit 1950 wurden von Himmelwerk 19.000 Hochfrequenz- und Mittelfrequenzgeneratoren in alle Welt verschickt.
Wie viel CO₂ sparen sie eigentlich pro Jahr ein? Eine Rechnung.

Annahme 1: 25 % der Generatoren sind noch in Betrieb.

Annahme 2: Sie haben im Durchschnitt eine Leistung von 6 kW und damit eine Leistungsaufnahme von 7 kW.

Annahme 3: Die Generatoren sind 8 Stunden/Tag und 5 Tage/Woche in Betrieb.

Annahme 4: Induktive Erwärmung spart bis zu 40 % Energie ein im Vergleich zu konventionellen Methoden. Gehen wir mal von 30 % aus.

Bei diesen Annahmen sieht die Rechnung so aus:

Täglicher Energieverbrauch: 8 h x 7 kW = 56 kW

Energieersparnis am Tag: 56 kWh / 0,7 = 80 kWh; 80 – 56 = 24 kWh

Gesamtersparnis am Tag: 24 kWh x 4.750 Generatoren = 114.000 kWh

Gesamtersparnis pro Jahr: 220 Arbeitstage x 114.000 kWh = 25.080.000 kWh

Umrechnungsfaktor kWh/CO₂: 1 kWh ≈ CO₂-Äquivalenzwert von 0,485 kg Strom (Quelle: Umweltbundesamt, Climate Change 15/2022)

CO₂-Einsparung pro Jahr: 25.080.000 kWh x 0,485 kg = 12.163.800 kg