Forschung & Entwicklung

Induktive Erwärmung weiterdenken

Technologieführer zu sein ist für uns mehr als eine Behauptung. Jedes Jahr investieren wir zwischen fünf und zehn Prozent unseres Umsatzvolumens in die Weiterentwicklung unserer Kompetenz in der Induktionserwärmung.

Ein wesentlicher Schwerpunkt dieser Leading-Induction-Strategie sind dabei die Kooperationen mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen. Dabei unterstützen wir Wissenschaftler:innen bei der Weiterentwicklung vielversprechender Anwendungen.

Einige unserer Projektpartner:innen stellen wir hier vor.

 

Kooperationen mit Universitäten & Forschungs-einrichtungen

Wir erhöhen den Wirkungsgrad

Ob Plasmaerzeugung bei ITER, Impulshärten oder das Löten von Chips – wenn es um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Effizienz geht, sind wir gerne involviert.
Hier erfahren Sie mehr über eines dieser Projekte.

 

3D-Darstellung des ITER-Kernfusionsreaktors

ZIM-Projekte – industrienah und anwendungsbezogen

Wir wollen nicht nur forschen, sondern induktive Prozesse ganz konkret und praktisch für die Industrie besser machen. Deshalb arbeiten wir regelmäßig bei ZIM-Projekten mit – Projekten des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand.

Logo ZIM Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Seit 1950 wurden von Himmelwerk 19.000 Hochfrequenz- und Mittelfrequenzgeneratoren in alle Welt verschickt.
Wie viel CO₂ sparen sie eigentlich pro Jahr ein? Eine Rechnung.

Annahme 1: 25 % der Generatoren sind noch in Betrieb.

Annahme 2: Sie haben im Durchschnitt eine Leistung von 6 kW und damit eine Leistungsaufnahme von 7 kW.

Annahme 3: Die Generatoren sind 8 Stunden/Tag und 5 Tage/Woche in Betrieb.

Annahme 4: Induktive Erwärmung spart bis zu 40 % Energie ein im Vergleich zu konventionellen Methoden. Gehen wir mal von 30 % aus.

Bei diesen Annahmen sieht die Rechnung so aus:

Täglicher Energieverbrauch: 8 h x 7 kW = 56 kW

Energieersparnis am Tag: 56 kWh / 0,7 = 80 kWh; 80 – 56 = 24 kWh

Gesamtersparnis am Tag: 24 kWh x 4.750 Generatoren = 114.000 kWh

Gesamtersparnis pro Jahr: 220 Arbeitstage x 114.000 kWh = 25.080.000 kWh

Umrechnungsfaktor kWh/CO₂: 1 kWh ≈ CO₂-Äquivalenzwert von 0,485 kg Strom (Quelle: Umweltbundesamt, Climate Change 15/2022)

CO₂-Einsparung pro Jahr: 25.080.000 kWh x 0,485 kg = 12.163.800 kg