ZIM Projekte

Industrienahe Induktionsforschung mit ZIM

Innovationen machen für uns nur Sinn, wenn sie unseren Kund:innen nützen. Daher ist unsere Forschung immer industrienah und anwendungsbezogen.

Öffentlich geförderte Projekte wie zum Beispiel ZIM-Projekte (ZIM = Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) unterstützen diesen Anspruch und sind daher ein zentraler Bestandteil unserer Entwicklungsarbeit. Dabei forschen wir gemeinsam mit unterschiedlichen Partner:innen der deutschen und europäischen Hochschullandschaft daran, wie induktive Erwärmungsprozesse in Industrie und Wissenschaft eingesetzt werden können. Neben Neuentwicklungen ist auch die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität induktiver Erwärmungsprozesse ein wichtiger Bestandteil der Forschung.

Aktuell arbeiten wir in mehreren öffentlich geförderten Projekten mit, weitere sind in Vorbereitung. Dabei handelt es sich um innovative Anwendungen sowie neue Lösungen der induktiven Erwärmung für folgende Bereiche:

  • Halbleiterindustrie
  • Faserverbundwerkstoffe
  • Virenschutz
  • Material-Recycling
  • Nanopartikel
  • Batterieproduktion
  • Qualitätssicherung

Sie interessieren sich als Hochschule für eine Zusammenarbeit mit Himmelwerk?
Sprechen Sie uns an.

Ihr Ansprechpartner

Dr.-Ing. Andreas Seitzer

Geschäftsführer Himmelwerk

Dr.-Ing. Andreas Seitzer, Geschäftsführer Himmelwerk

Seit 1950 wurden von Himmelwerk 19.000 Hochfrequenz- und Mittelfrequenzgeneratoren in alle Welt verschickt.
Wie viel CO₂ sparen sie eigentlich pro Jahr ein? Eine Rechnung.

Annahme 1: 25 % der Generatoren sind noch in Betrieb.

Annahme 2: Sie haben im Durchschnitt eine Leistung von 6 kW und damit eine Leistungsaufnahme von 7 kW.

Annahme 3: Die Generatoren sind 8 Stunden/Tag und 5 Tage/Woche in Betrieb.

Annahme 4: Induktive Erwärmung spart bis zu 40 % Energie ein im Vergleich zu konventionellen Methoden. Gehen wir mal von 30 % aus.

Bei diesen Annahmen sieht die Rechnung so aus:

Täglicher Energieverbrauch: 8 h x 7 kW = 56 kW

Energieersparnis am Tag: 56 kWh / 0,7 = 80 kWh; 80 – 56 = 24 kWh

Gesamtersparnis am Tag: 24 kWh x 4.750 Generatoren = 114.000 kWh

Gesamtersparnis pro Jahr: 220 Arbeitstage x 114.000 kWh = 25.080.000 kWh

Umrechnungsfaktor kWh/CO₂: 1 kWh ≈ CO₂-Äquivalenzwert von 0,485 kg Strom (Quelle: Umweltbundesamt, Climate Change 15/2022)

CO₂-Einsparung pro Jahr: 25.080.000 kWh x 0,485 kg = 12.163.800 kg